Sous-Vide Garer

Sous-Vide Garen und genießen

Steak und eine Flasche Wein

Was macht den Geschmack vom Fleisch beim Sous Vide Garen aus?

Das Sous-Vide Garen ist besonders bei Fleisch ein Erlebnis, denn es wird in einen Kunststoffbeutel einvakuumiert und bei unter 100°C gegart. Durch die niedrigen Temperaturen gehen keine Aromen verloren und das Fleisch bekommt eine gleichmäßige Färbung. Der Grad der Garung kann außerdem sehr genau beeinflusst werden, indem man vorher die Temperatur und die Zubereitungszeit anhand der Größe des Steaks festlegt. Da das Fleisch einvakuumiert ist, verliert es keine Flüssigkeit und bleibt sehr saftig. Viel Würzen ist nicht nötig. Es können dem Fleisch aber vor dem Garungsprozess Kräuter (z.B. Rosmarin, Thymian, Oregano) beigefügt werden.

Genießen wenn das Fleisch fertig ist?

Das Motto beim Sous-Vide-Garen ist Kochen und Genießen. Für den richtigen Genuss des zarten Fleisches braucht es ein ansprechendes Ambiente, die richtigen Beilagen, vielleicht einen guten Wein und einen unwiderstehlichen Nachtisch.

Was kann zum Steak dazu gereicht werden?

Passend dazu kann Gemüse angereicht werden, denn auch das lässt sich wunderbar mit dem Sous-Vide Verfahren zubereiten. Zu Steak passen hervorragend grüne Bohnen. Das Sous-Vide Garen ist aber auch kombinierbar mit herkömmlichen Zubereitungsverfahren. So können zum schonend gegarten Steak scharf angebratene Zwiebelringe serviert werden.

Eine weitere geeignete Beilage sind Rosmarinkartoffeln. Auch diese können vakuumiert gegart werden. Dafür einfach die Kartoffeln und die Rosmarinstängel zusammen in einen Beutel geben. Oder bereiten Sie die Kartoffeln wie gewohnt im Ofen zu. Dazu die Kartoffeln auf ein Blech geben, zusammen mit etwas Olivenöl, Rosmarinstängeln und Meersalz.

Welches Getränk passt zum Sous Vide Steak?

Passende Getränke gibt es zu diesem Gericht einige. Wird das Steak nach dem Garungsprozess zusätzlich in der Pfanne kurz angebraten, so empfiehlt sich ein Rotwein. Passen würden ein Cabernet Sauvignon, ein Burgunder oder ein fruchtiger Bordeaux. Wird auf das Anbraten verzichtet, empfiehlt sich eher ein kräftiger Weißwein (z.B. Grüner Veltliner, Auxerrois oder Silvaner).

Während der Wein geöffnet steht und Zeit zum Atmen hat, kann man sich dem Essenstisch widmen.

Wie wird angerichtet?

Ist nun das Fleisch fertig gegart und die Beilagen bereit, dann geht es an das Anrichten. Das Auge isst schließlich mit. Das Steak sollte natürlich im Fokus sein, deshalb sollte der Teller nicht überladen werden. Das Fleisch kann leicht von der Mitte versetzt platziert werden. Daneben können drei Rosmarinkartoffeln dazulegt werden. Eine kleine Portion Zwiebeln auf die Mitte des Steaks und ein wenig grüne Bohnen an den Rand, das genügt schon völlig. Ein Klecks Kräuterbutter für den zusätzlichen Geschmack und ein Stängel Rosmarin für das Auge, runden das Gericht ab. Das Fleisch kann auch angeschnitten werden, sodass die schöne gleichmäßige Farbe sichtbar wird.

Was kann als Dessert gereicht werden?

Zu dieser klassischen Hauptspeise passt auch ein klassisches Dessert.

Passende Nachtische sind beispielsweise Schokoküchlein mit flüssigem Kern, Mousse au Chocolat, schokolierte Früchte oder ein leichtes Joghurt-Himbeer Dessert. Am besten orientiert man sich auch an der Jahreszeit. Im heißen Sommer geht ein leichter Nachtisch besser, als ein schwerer Schokoladenkuchen. Auch ein Eis mit Beeren oder eine Mouse mit Eis kann im Sommer begeistern. Im Winter kann Zimt einen besonderen Geschmack in Mouse und Creme zaubern.