Sous-Vide Garer

Käsefondue im original Käsefonduetopf

Käsefondue

Käsefondue ist ein traditionelles und sehr einfaches Gericht aus den Westalpen, vor allem aus der Schweiz, den französischen Alpenregionen und Norditalien, welches aus geschmolzenem Käse besteht. Sowohl Frankreich als auch die Schweiz nennen sich die Erfinder des Fondues, Fakt ist seit den 1950iger Jahren ist das Käsefondue das Schweizer Nationalgericht.
Der geschmolzene Käse wird dann vor allem mit Brotkrumen oder Kartoffelstücken getunkt und zumeist in Gesellschaft gegessen. Daher handelt es sich um ein einfaches und vor allem auch preiswertes Gericht.
Da gerade in den Alpen viele Täler recht isoliert voneinander existieren, gibt es sehr viele Rezepte. Neben dem Käse wird meist ein wenig Weißwein und Maisstärke, Pfeffer und Knoblauch benutzt. Es gibt aber neben den unterschiedlichsten Käsesorten die eingeschmolzen werden können und die regional kaum unterschiedlicher sein könnten auch Rezepte mit Champagner, für eine der edleren Variationen und natürlich auch Rezepte mit Most, für den alkoholfreien Genuss.

Wie funktioniert das Ganze

Zur Erhitzung des Käsegemischs benutzt man am besten einen Käsefonduetopf, bauch Caquelon genannt. Dabei handelt es sich um einen Topf der meistens aus Keramik besteht und einen langen Griff hat. Das Material Keramik leitet Hitze sehr langsam und vor allem gleichmäßig und lässt so den Käse gleichmäßig und sanft schmelzen. Ein Caquelon hat meist einen dickeren Boden, damit der Käse am Boden des Topfes nicht verbrennt. Andere Materialen wie Metall oder Glas sind für Fondue sehr schlecht geeignet. Das Material Keramik hat die Besonderheit das es, wenn vor der Benutzung mit Wasser behandelt wird besser haltbar ist gegen die Hitze.
Der Stil ist eine Transporthilfe vom Herd auf den Tisch, wo das Käsefondue auf ein in Deutschland sogenanntes Stövchen, welches im französischen Rechaud heißt, gestellt wird, um das Gericht warmzuhalten. Ein Rechaud kann entweder mit einem Teelicht, einer Petroleumflamme oder auch Brennpaste betrieben werden. Auch während des Warmhaltens ist es wichtig das der Käse gerührt wird, da er sonst Gefahr nimmt am Boden zu verbrennen, da auf dem Stövchen die Hitze nun nur von einer einzigen Stelle kommt.

Worauf achten

Beim Kauf eines Käsefonduetopfs oder Rechauds sollte man vor allem auf das Material achten. Wie bereits erwähnt ist Keramik der am langsamsten wärmeleitende Werkstoff und daher am idealsten für die Zubereitung eines Käsefondues. Hier bekommst du einen Käsefondue Topf aus Keramik. Des Weiteren sollte der Boden des Topfes dicker sein als seine Seiten, auch dies zur Vermeidung des Verbrennens des Käses. Der Griff sollte eine gewisse Stärke haben, damit der Transport des heißen Gemischs vom Herd auf den Tisch sicher ist. Zudem sollte man neben Caquelon und Rechaud auch darauf achten spezielle Fonduegabeln zu kaufen. Gewöhnliche Haushaltsgabeln erhitzen in dem heißen Gericht sehr schnell und verbrennen so die Finger. Wie man sieht ist das Gericht sehr einfach herzurichten, aber es werden für die Anfertigung einfach einige spezielle, aber sehr lang haltbare Utensilien benötigt.